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Die Zeit ist reif  mit der Heizung Strom zu erzeugen

 

Allendorf. Mit einer Reihe von Feldtests will Viessmann die Entwicklung von Mikro-KWK-Systemen auf Basis eines Stirlingmotors vorantreiben. Wie der Heiztechnikhersteller dazu mitteilt, findet die Praxiserprobung in typischen Ein- und Zweifamilienhäusern und in enger Zusammenarbeit mit SHK-Fachbetrieben statt. Ziel sei es, die Komponenten und Funktionen der Geräte im Alltagsbetrieb zu erproben und die dabei gewonnenen Erkenntnisse zur Weiterentwicklung zu nutzen.

Das Viessmann-Mikro-KWK-System mit Stirlingmotor zur gleichzeitigen Erzeugung von Wärme und Strom in Ein- und Zweifamilienhäusern wird jetzt in der Praxis erprobt.

Der Freikolben-Stirling des Mikro-KWK von Viessmann arbeitet ohne Kurbelwelle in einem hermetisch geschlossenen System mit Helium als Arbeitsmedium.

Das Viessmann-Mikro-KWK ist eine Kombination aus einem Freikolben-Stirlingmotor und einem Gas-Brennwertgerät. Der Freikolben-Stirling arbeitet ohne Kurbelwelle in einem hermetisch geschlossenen System mit Helium als Arbeitsmedium. Die Bewegung des Kolbens wird in einem integrierten Lineargenerator in elektrische Energie umgesetzt, die Abwärme des Motors zur Wohnraumbeheizung und Trinkwassererwärmung genutzt. Dabei wird nach Aussage des Unternehmens ein Gesamtwirkungsgrad von 97 % (Hs) erreicht. Die thermische Grundleistung des Mikro-KWK beträgt 6 kW. Sind höhere Wärmeleistungen erforderlich, liefert das integrierte Gas-Brennwertgerät zusätzlich bis zu 18 kW. Die elektrische Leistung des Mikro-KWK beträgt 1 kW.

 

Quelle Viessmann